Definition - Häufige Fragen

Definition: Farbenlehre

Was bedeutet: Farbenlehre

Die Farbenlehre im Webdesign befasst sich mit der Wirkung von Farben auf den Betrachter und deren harmonischer Kombination. Sie nutzt psychologische Erkenntnisse, um Markenwerte zu kommunizieren und die visuelle Hierarchie einer Website zu unterstützen.

Die Definition der Farbenlehre umfasst das Wissen darüber, wie Farben gemischt werden, wie sie miteinander interagieren und welche unbewussten Assoziationen sie hervorrufen. Im digitalen Bereich arbeiten wir primär mit dem RGB-Farbmodell (Lichtfarben), während wir für die Definition exakter Töne meist Hex-Codes (z. B. #FF5733) nutzen.

Farben sind das erste, was ein Nutzer beim Laden einer Website wahrnimmt – noch vor dem ersten gelesenen Wort. Sie entscheiden maßgeblich über die Glaubwürdigkeit und die Stimmung einer Seite. Blau wirkt beispielsweise oft seriös und vertrauenerweckend (ideal für Finanzen/Versicherungen), während Orange Energie und Optimismus ausstrahlt (perfekt für CTAs). Eine fundierte Farbenlehre sorgt dafür, dass Ihre Website nicht nur “schön” aussieht, sondern Ihre Botschaft emotional untermauert.

Blau:

Wirkung: Vertrauen, Sicherheit, Ruhe und Seriosität.
Branchen: Technik, Banken, Versicherungen und Medizin.

Grün:

Wirkung: Natur, Wachstum, Gesundheit und Entspannung.
Branchen: Nachhaltigkeit, Bio-Produkte, Gartenbau und Finanzen.

Rot:

Wirkung: Leidenschaft, Energie, Dringlichkeit und Appetit.
Branchen: Gastronomie, Sale-Aktionen, Sport und Notfalldienste.

Gelb:

Wirkung: Optimismus, Wärme, Fröhlichkeit und hohe Aufmerksamkeit.
Branchen: Handel, Freizeit, Bildung und Logistik.

Schwarz:

Wirkung: Luxus, Eleganz, Exklusivität und Macht.
Branchen: Mode, Automobilbranche und Premium-Dienstleistungen.

FAQ - Häufig gestellten Fragen zum Begriff: Farbenlehre